„Der schwarze Skarabäus“ von Helga Glaesener

22. Dezember 2014
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image1Julia Rösch, Volontärin im Lektorat, stellt „Der schwarze Skarabäus“ von Helga Glaesener vor:

Als begeisterte Fantasyleserin habe ich mir natürlich schon oft den Vorwurf gefallen lassen müssen, ich wäre eine Träumerin. Nun – was soll daran eigentlich schlimm sein? Träume sind schön! Die meisten jedenfalls. Aber einige von ihnen sind nicht so friedlich: Erst letzte Woche hatte ich einen Albtraum, in dem riesige Gesteinsbrocken vom Himmel fielen und ganze Städte verwüsteten. Ich wachte schweißgebadet und mit rasendem Herzen auf und wusste kurz nicht, wo ich mich befand. Das kennen Sie sicherlich auch: Manche Träume wirken so real, dass man sich fühlt, als befände man sich wirklich in einer anderen Welt.

E_Der_schwarzer_Skarabaeus.inddDaran musste ich denken, als ich angefangen habe, DER SCHWARZE SKARABÄUS von Helga Glaesener zu lesen, denn dieser Fantasyroman beginnt mit einem Albtraum:

Der König der Alben sieht einen riesigen Skarabäus, der sich seinen Weg durch die Wälder bahnt und eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Wie gelähmt blickt der König dem Untergang entgegen. Er starrt dem Skarabäus ins Gesicht, und – da wird er aus dem Traum gerissen. Er ahnt nicht, dass er im Schlaf eine Warnung bekommen hat und hält an seinem Plan fest: Er schickt seinen Sohn fort. Für zehn Jahre soll Gelwyn nun als Sklave auf der Burg der Menschen dienen. Doch damit wird er auch einem dunklen Lord und einem Hexer ausgeliefert – und die sehen den jungen Alben als Mittel, um die Macht über das ganze Land an sich zu reißen. Während sich der Albtraum des Königs zu bewahrheiten droht, kämpft Gelwyn gegen die düstere Macht – und das Unheil nimmt seinen Lauf …

Helga Glaesener (c) Privat

Helga Glaesener (c) Privat

Mit DER SCHWARZE SKARABÄUS hat unsere Autorin Helga Glaesener ein Fantasymärchen geschaffen, das mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. In der schillernd-fantastischen Welt der Alben und Menschen wird der Kampf zwischen Gut und Böse von einem jungen Prinzen ausgetragen, der eine besondere Gabe in sich trägt. Gelwyn ist ein sympathischer Protagonist, den man einfach gernhaben muss. Ich wollte am liebsten selbst mit ihm durch die Burg Maahonagh streifen und ihm im Kampf gegen Lord und Hexer zur Seite stehen. DER SCHWARZE SKARABÄUS ist temporeich erzählt und sorgt mit überraschenden Wendungen dafür, dass es nie langweilig wird – weswegen ich ein paar Nächte nicht viel Schlaf bekam. Also: Ein rundherum tolles Leseerlebnis, das ich jedem, der Fantasygeschichten mag, ans Herz legen möchte!

 

 

 

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