Tanja Wekwerth über DIE ZEIT DER MAGNOLIEN

15. Dezember 2017
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Wekwerth, Zeit der Magnolien 1“Ein Garten ist ein sensibler Organismus voller Lebewesen und Zauber.”

Unsere Erfolgsautorin Tanja Wekwerth erzählt von starken Frauen und ihrer Lieblingsszene in DIE ZEIT DER MAGNOLIEN:

„Liebe Frau Wekwerth, in Ihren Büchern begegnen wir starken Frauenfiguren, mit denen man sich als Leserin sehr gut identifizieren kann. Wie kommen Sie eigentlich auf die Ideen zu Ihren Büchern? Und was hat Sie zu Ihrem Roman DIE ZEIT DER MAGNOLIEN inspiriert?“

Tanja Wekwerth: „Nicht ich komme auf die Ideen, sondern die Ideen kommen zu mir. Ich kann das ganz schwer erklären, es ist ein mysteriöser und auch mystischer Vorgang. Zuerst habe ich Bilder vor Augen, ich lasse mich darauf ein, beginne zu beschreiben und dann kommt das Ganze in Fahrt. Eigentlich schreibe ich nur auf, was ich sehe. Eine Portion Disziplin und Kontinuität gehört noch dazu, aber mehr ist es nicht.

Wekwerth, Zeit der Magnolien 2Zu meinem Roman DIE ZEIT DER MAGNOLIEN hat mich tatsächlich mein eigener Garten inspiriert. Ein Garten ist ein sensibler Organismus voller Lebewesen und Zauber. Er reagiert auf mich – und ich reagiere auf ihn. Mir gefiel die Idee, zwei Menschen, die aus so verschiedenen Gesellschaftsschichten kommen wie Otto, der Gärtner, und die wohlhabende Jüdin Esther, in einem Garten zusammenkommen zu lassen, wo sie für kurze Zeit frei sein können.“

„Liebe Frau Wekwerth, gibt es in Ihrem Roman DIE ZEIT DER MAGNOLIEN eine Szene, die Sie besonders mögen?“

Tanja Wekwerth: „Ich mag die Garten-Szene, in der Otto Esther auf allegorische Weise seine Liebe und Bewunderung gesteht, indem er die Schönheit einer Rose beschreibt.
Mir gefällt auch, wie die junge Studentin Elizabeth im Berlin der heutigen Zeit an dieser längst vergangenen Geschichte wächst, indem sie sie an sich heranlässt, ihr Herz öffnet und dem alten Otto eine wahre Freundin wird.“

Wekwerth, Zeit der Magnolien 3„Liebe Frau Wekwerth, welche Figur aus Ihrem Roman DIE ZEIT DER MAGNOLIEN würden Sie gerne einmal im realen Leben treffen – und welche gar nicht?“

Tanja Wekwerth: „Oh, das ist schwierig! Nur eine? Auf jeden Fall Esther. Sie ist so charmant und humorvoll, und da ihre Schönheit – laut Otto – umwerfend gewesen sein muss, würde ich sie zu gerne einmal sehen und mit ihr durch ihren Garten spazieren.
Gärtner Otto selbst möchte ich auch gern treffen, zuerst die junge Version (den verliebten Gärtner) und später dann den alten, etwas knarzigen Herrn. Vielleicht könnte er mir einen Stockrosen-Tipp geben, denn die Dinger wollen bei mir einfach nicht gedeihen.
Eine Person aus meinem Roman, die ich gar nicht treffen möchte? Wenn es irgendwie ginge, würde ich sie alle kennenlernen wollen. In meinen Romanen gibt es ja zum Glück keine Massenmörder (lacht).“

Ein wunderbar bewegender Roman über die Kraft der Liebe: DIE ZEIT DER MAGNOLIEN von Tanja Wekwerth – überall erhältlich, wo gute eBooks angeboten werden, und natürlich auch auf unserer WEBSITE, wo das eBook für Sie im Mobi-Format für den Kindle und als ePub für alle anderen Lesegeräte bereitsteht.